- Abitur, Medizinstudium und Promotion in Köln
- 1986 – 1993: Assistenzarzt in verschiedenen Abteilungen in Kölner Krankenhäusern
- 1993: Facharzt für Innere Medizin
- 1993 – 1999: Oberarzt und Leitender Oberarzt der Inneren Medizin im Krankenhaus der Augustinerinnen in Köln
- Seit 1999: Privatärztliche Tätigkeit als Internist im Rahmen einer großen Gemeinschaftspraxis

Innere Medizin
Dr. Ralf Fischbach
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Lebenslauf
Diagnostik
Leistungsspektrum
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„Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße“
Daher sind u.a. die Prophylaxe und die Früherkennung von Gefäßerkrankungen ein Kerngedanke meiner Arbeit. Ziel ist das frühzeitige Aufspüren und Erkennen von möglichen Risikofaktoren und somit die langfristige Erhaltung Ihrer Gesundheit.
Durch das Erstellen eines individuellen Gesundheitsplans kann u.a. Schlaganfällen und Herzinfarkten (als Folgen z.B. eines erhöhten Blutdrucks oder von Fettstoffwechselstörungen etc.) vorgebeugt werden. Der erste Schritt ist die ausführliche Familien- und Eigenanamnese sowie die internistische Ganzkörperuntersuchung. Das diagnostische Programm umfasst alle nicht-invasiven diagnostischen Methoden der Inneren Medizin und deckt ein breites Spektrum des internistischen Fachgebietes ab.
Als Internist bin ich auf folgende Körpersysteme spezialisiert:
- Gefäßsystem (Angiologie)
- Stoffwechsel und Hormone (Endokrinologie/Diabetologie)
- Verdauungsorgane (Gastroenterologie)
- Blut und blutbildende Organe (Hämatologie/Onkologie)
- Herz und Kreislauf (Kardiologie)
- Niere und ableitende Harnwege (Nephrologie)
- Atmungsorgane (Pneumologie)
- Knochengerüst und Bindegewebe (Rheumatologie)
Sollte sich die Ursache für Ihr medizinisches Problem hierbei nicht aufspüren lassen, helfen wir Ihnen selbstverständlich weiter – Ihre Betreuung endet für uns nicht an der Praxistür. Wir bieten Ihnen ein umfangreiches medizinisches Netzwerk und lotsen Sie hindurch. Es bestehen langjährige enge Kooperationen mit Kolleginnen und Kollegen nahezu aller Fachgebiete sowie mit entsprechenden Kliniken. Weiterführende Diagnostik und auch stationäre Aufenthalte können somit rasch und zielgerecht umgesetzt werden. Die hierfür notwendigen Termine vereinbaren wir gerne für Sie. Alle Befunde und Informationen werden bei uns gesammelt, so dass es schließlich möglich ist, sich das für den Patienten so wichtige ganze Bild zu machen.
Lebenslauf
Diagnostik
Therapeutische Schwerpunkte
- Herz- und Gefäßerkrankungen (Bluthochdruck, KHK etc.)
- Erkrankungen der Lunge und des Bronchialsystems
- Magen-Darmerkrankungen
- Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
- Gefäßerkrankungen
- Rheumatologische Erkrankungen
- Schilddrüsenfunktionsstörungen
- Zivilisatonserkrankungen (Adipositas, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörung)
- Allergien
- Infektionserkrankungen
- Burnout-Syndrom
- Impfberatung
- Schmerztherapie
Diagnostische Schwerpunkte / Leistungsspektrum
- Sämtliche Ultraschallverfahren sowie nicht invasive kardiologische Diagnostik
- EKG, Farbdopplerechokardiographische Untersuchung des Herzens
- Langzeit-EKG und Langzeit Blutdruckmessung
- Lungenfunktionsanalyse, Bodyplethysmographie, Blutgasanalyse
- Röntgenuntersuchung des Thorax
- Duplexsonographische Untersuchung sämtlicher Gefäße (Beinarterien und -Venen, hirnversorgende Arterien, Bauchraum)
- Risiko-Check-up
- Schilddrüsendiagnostik
- Umfangreiche internistische Labordiagnostik
Leistungsspektrum
Viele Krankheiten lassen sich an bestimmten Veränderungen der Blutbestandteile im Blutbild erkennen und in ihrem Schweregrad einordnen, weshalb Blutuntersuchungen ein ganz wesentlicher Bestandteil der internistischen Diagnostik sind. Im Blut kann eine Vielzahl von Werten bestimmt werden. So können beispielsweise Entzündungszeichen, Erkrankungen der Leber und der Nieren, des Herzens und der Schilddrüse schnell durch eine Laboruntersuchung erkannt werden. Auch Veränderungen der Blutsalze, Störungen im Zucker- und Fettstoffwechsel sowie im Hormon- und Vitaminhaushalt sind verlässlich nachweisbar.
Mit einer einzigen Blutprobe lassen sich eine Vielzahl verschiedenster Untersuchungen durchführen – je nachdem, welche Bestandteile des Blutes auf welche Weise betrachtet werden.
Die Zusammenschau der verschiedensten Parameter und Befunde liefert wichtige Hinweise auf mögliche Erkrankungen und Störungen. Blutuntersuchungen sind darüber hinaus unverzichtbar zur Verlaufskontrolle von Krankheiten und deren Therapie. So lassen sich beispielsweise frühzeitig Verschlechterungen der Organfunktion, Einstellung und Nebenwirkungen von Medikamenten oder das Wiederaufflammen eines Tumors feststellen.
Die Abdomen-Sonographie ist die Ultraschall-Untersuchung des Bauchraums (Abdomen lat. Bauch) bei der Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, sowie Nieren, Lymphknoten und die großen Bauchgefäße dargestellt werden. Zur sonographischen Untersuchung des Bauchraums ist es günstig, wenn der Patient möglichst nüchtern ist, das heißt er sollte einige Stunden vor der Untersuchung nicht essen (insbesondere keine blähenden Speisen) und keine kohlensäurehaltigen Getränke trinken, da Luft im Darmbereich die Bildqualität und Aussagefähigkeit der Untersuchung einschränken kann.
Bei der Abdomen-Sonographie können insbesondere folgende Organe/Strukturen beurteilt werden:
- Leber: Vergrößerung, Strukturveränderungen (infolge Verfettung, chronischer Entzündung, persisitierender Infektion etc.), Veränderungen des Blutflusses oder Raumforderungen
- Gallenblase und Gallenwege: insbesondere Gallenblasensteine, aber auch Wandveränderungen oder Abflussbehinderungen
- Bauchspeicheldrüse (Pankreas): Größen- und Strukturveränderungen (meist infolge von Entzündungen), Verkalkungen oder Raumforderungen.
- Milz / Lymphknoten: insbesondere Vergrößerungen, u.U. aber auch Strukturveränderungen, können festgestellt werden
- Nieren: Nierenzysten, – steine, -raumforderungen oder eine Erweiterung des Nierenkelchsystems durch Harnstau (als Folge einer Abflussbehinderung)
- Harnblase/Prostata: Harnblasensteine, Veränderungen der Harnblasenwand, Restharn oder eine Prostata-Vergrößerung.
- Gefäße wie z.B. die Bauchschlagader (Aorta) und die große Hohlvene (Vena cava): Verkalkungen, thrombotische Verschlüsse oder ein Aorten-Aneurysma, d.h eine Ausstülpung der Gefäßwand
Die Schilddrüsensonographie ist bei Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung das Diagnostikum der ersten Wahl. Die Untersuchung ist nicht-invasiv, für den Patienten unbelastend, schnell und einfach durchzuführen und dabei sehr aussagekräftig. Schilddrüsenerkrankungen sind ein häufiges gesundheitliches Problem. Lange vor der klinisch tastbaren und sichtbaren Vergrößerung der Schilddrüse kann mittels Ultraschall die genaue Größe bestimmt und so frühzeitig eine Wachstumstendenz festgestellt werden. Bei dieser Untersuchung werden beide Schilddrüsenlappen dargestellt und Größe und Volumen errechnet sowie die Struktur der Schilddrüse untersucht. Damit lassen sich Knoten oder andere Strukturveränderungen erkennen. Die Schilddrüsensonographie wird heute routinemäßig bei Verdacht auf verschiedene Erkrankungen der Schilddrüse eingesetzt. Hierzu zählen die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), die Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), die Struma (Kropf), die Thyreoiditis (Schilddrüsenentzündung) und das Schilddrüsenkarzinom (Schilddrüsenkrebs)
Die Blutgasanalyse ist ein Verfahren zur Messung der Gasverteilung (Partialdruck) von Sauerstoff, Kohlendioxid sowie des pH-Wertes und des Säure-Basen-Haushaltes im Blut. Die Blutgasanalyse ist heute ein wichtiger Bestandteil der klinischen Diagnostik. Sie dient der Therapie und Überwachung von Patienten mit schweren Atemwegs- und Lungenerkrankungen und Sauerstoffmangel. Hierzu zählen im Wesentlichen Erkrankungen wie Asthma bronchiale, COPD (chronic obstructive pulmonary disease), Lungenemphysem und Mukoviszidose.
Eine weitere Methode der Lungenfunktionsmessung ist die Bodyplethysmographie („große Lungenfunktion“), mit der Messung des Atemwegswiderstandes. Mit dieser Untersuchung kann festgestellt werden, wie gut die Lunge arbeitet. Bei der Bodyplethysmografie befindet sich der Patient in einer luftdichten Kammer und atmet über ein Mundstück in einen separaten Raum. In der Kammer entstehen atmungsbedingte Druckschwankungen. Daraus wird der Druck in den Lungenbläschen ermittelt. Durch gleichzeitige Messung des Atemstroms am Mund lässt sich auch der Atemwegs-Widerstand (Resistance) bestimmen. Dieser Widerstand erlaubt Rückschlüsse darauf, wie stark die Atemwege blockiert oder verengt sind.
Bei der Lungenfunktionsanalyse (Spirometrie, „kleine Lungenfunktion“) kann mit sehr empfindlichen Sensoren die Luftmenge in der Ausatemluft und die Fließgeschwindigkeit der Ausatemluft gemessen werden. Hierdurch kann schon häufig vor dem Auftreten schwerer Symptome eine Lungenveränderung diagnostiziert werden. Bei wiederholten Messungen im Laufe der Therapie kann auch ein Therapieerfolg objektiv kontrolliert werden. Insbesondere Erkrankungen wie das Asthma bronchiale, das allergisches Asthma oder die spastische Bronchitis können so sicher diagnostiziert und behandelt werden. Auch bei langjährigen Rauchern kann man häufig die Lungenveränderung dokumentieren.
Echokardiografie nennt man die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall. Neben dem EKG ist die Echokardiografie eine der wichtigsten technischen nicht-invasiven Untersuchungsmethoden des Herzens und mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der internistisch-kardiologischen Diagnostik. Die Echokardiografie erlaubt innerhalb kürzester Zeit eine patientenschonende eingehende Untersuchung des Herzens. Neben der Funktionsanalyse des linken und rechten Ventrikels gelingt die Beurteilung der Funktion der Vorhöfe sowie der Herzklappen. Die Größe der einzelnen Herzkammern, die Pumpfunktion und die Funktion der einzelnen Herzklappen sind gut erkennbar. Auch Herzfehler können recht schnell und sicher erkannt werden.
Bei der Blutdruckmessung ermittelt man mit Hilfe eines technischen Verfahrens den arteriellen Druck in einem Blutgefäß. Bei der Langzeitblutdruckmessung trägt der Patient kontinuierlich (in der Regel über 24 Stunden) ein Aufzeichnungsgerät und eine Blutdruckmanschette, die sich in festgelegten Intervallen automatisch aufpumpt und den Blutdruck misst. Diese Methode gilt als Goldstandard für die Erkennung und Beurteilung des Schweregrades eines Bluthochdruckes.
Das Elektrokardiogramm (EKG) ist die Aufzeichnung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern. Mit dem EKG lassen sich vielfältige Aussagen zu Eigenschaften und Erkrankungen des Herzens treffen. Durchblutungsstörungen, Herzinfarkte, Narben nach Infarkten, Herzvergrößerungen, Veränderung des Herzens durch lange bestehenden Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und weitere Herzerkrankungen lassen sich häufig durch das EKG feststellen.
Belastungs EKG
Das Belastungs-EKG. Manchmal ist es erforderlich, die Herzströme bei körperlicher Anstrengung zu beurteilen. Hierzu erfolgt eine stufenweise fahrradergometrische Belastung im Liegen, bei der die Herzstromkurve und der Blutdruck gemessen werden. Durch dieses Verfahren kann beurteilt werden, ob das Herz auch bei körperlicher Belastung ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff versorgt wird. Das Ergebnis ist sofort beurteilbar.
Das Langzeit-EKG
Das Langzeit-EKG wird eingesetzt, um das Ausmaß von Herzrhythmusstörungen bewerten und auch seltene Rhythmusstörungen aufspüren zu können. Am gebräuchlichsten ist die kontinuierliche EKG-Registrierung über 24 Stunden mit Hilfe tragbarer Aufzeichnungsgeräte, die auch Durchblutungsstörungen des Herzens aufdecken können. Das konventionelle Langzeit-EKG über 24 Stunden dient hauptsächlich der Erkennung und Quantifizierung von Herzrhythmusstörungen bei Patienten mit einer bekannten Herzerkrankung oder mit Symptomen, die durch Rhythmusstörungen verursacht sein könnten. Dazu zählen Herzrasen, Herzstolpern, Schwindelsymptomatik, Ohnmachtsanfälle (Synkopen).